| Wieder ein toller Jahrgang im Keller –
Klimaänderung sei Dank?
Das erste Viertel des Jahres 2007 lief komplett entgegengesetzt zum Jahr
2006!
Nur wenige Tage schwacher Frost ansonsten kein Winter in Sicht. Problemloses
Arbeiten
beim Winterschnitt, aber dann im März häufig regnerisch bis
dann der April kam:
Mit dem April kam der Sommer – Frühling Fehlanzeige –
der Austrieb der Reben begann extrem früh, 5 Wochen kein Regen und
dafür wunderbar warm. Die Rebentwicklung war gegen über einem
normalen Jahr fast 4 Wochen vor raus. Und die Angst vor den Maifrösten!
Zum Glück blieben diese aus.
Juni – Juli und August verliefen dann aber eher normal keine Extremhitze
wie im Vorjahr oder 2003, dafür aber auch immer wieder zum optimalen
Zeitpunkt kam auch ein Regenschauer oder ein Gewitter.
Reifemessungen Mitte August brachten etwas Ernüchterung – ein
mulmiges Gefühl machte sich breit denn es galt ja einen guten Nachfolger
für das Jahr 2006 zu bekommen! Zudem war der Behang trotz moderatem
Anschnitt zum Teil zu hoch, was zur Folge hatte, dass wir über viele
Tage hinweg Trauben ausdünnen mussten!
Doch die Trauben entwickelten sich prächtig, am 5. September ( 2
Tage nach unserem großen Hoffest ) begannen wir mit der frühesten
Ernte in der Geschichte des Weingutes.
Das große Glück in diesem Jahr: Ende August und vor allem im
September kam kaum noch Regen und angenehmen Temperaturen – das
hatte zur Folge dass die Trauben sehr gesund blieben. Auch der Traubenwickler
konnte wegen eines guten Pheromon Erfolges keine großen Schäden
anrichten.
Dank Top gesunder Trauben konnte man sich mit der Ernte die optimalen
Lesezeitpunkte ohne großen Stress „ heraussuchen“ die
Weißweine konnten morgens früh bei kühlen Temperaturen
geerntet werden, die Rotweine nachmittags bei guten „ Starttemperaturen“
für die Maischegärung – also es lief alles nach Plan.
Schöner kann ein Herbst nicht sein!
Über insgesamt 4 Wochen ernteten wir nach und nach und nutzen noch
jeden schönen Tag. Am 4. Oktober holten wir die letzten Riesling
Trauben nach hause.
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